Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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Umfange. Man findet Syuren von einem Cirkus und von zwei Waſſer⸗Leitungen quer uͤber dem Bette eines Stromes; die noch ſtehende hat zwei Reihen Bogen uͤber einander. Nicht weit vom Meere befindet ſich ein großes Kloſter ohne Moͤnche, wo der Leib des b. Andreas in einem ſteinernen Sarge liegen ſoll. Der daſige Erzbiſchof hat 12 Pfarrkirchen nebſt 4 an⸗ dern; zu jeder derſelben gehoͤren so chriſtliche Fami⸗ lien, tuͤrkiſche gibt es 250, welche ſo ſchlecht ſind,

ſich auf 10 Familien. Die Luft im Sommer iſt hier, wie dort, ſehr ungeſund, weßwegen ſelbſt die Arbei⸗ ter nur im Winter zu haben ſind. Das ſchlechte Oli⸗ ven⸗Oel wird von Tuchmachern in Frankreich benutzt. Seide, Tabak und Korn wird auch ausgefuͤhrt, unge⸗ achtet letzteres verboten iſt. Viele Gaͤrten bringen Pomeranzen, Limonen und Zitronen; in der Stadt ſind auch viele Kauflaͤden, weswegen der engliſche General⸗Konſul daſelbſt wohnt, waͤhrend der franzoͤ⸗ ſiſche ſich mit einem Vize⸗Konſul daſelbſt begnuͤgt,

Oeſterreich) und Holland haben ihre Konſuls. Pa⸗

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iſt nahe am Meere, und hat mehr als eine Meile im

wie jene in Morea. Die Zahl der Juden beſchraͤnkt

und in Modon ſich aufhaͤlt. Auch Venedig(jetzt

tras ſoll 20 Stunden von Cephalonia, 30 von Zante und 40 von Korfu entfernt ſevn.

In Morea gibt es Woͤlfe, Schakale und Luchſe auf den Gebirgen. Man zaͤhlt 100,000 Chriſten, welche