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der Weite mußten s Reihen geſtanden ſeyn, in deren jeder ungeſaͤhr 20 Saͤulen, alſo 120 geſtanden ſind. Pauſanias erzaͤhlt, 120 Saͤulen aus phrygiſchem Marmor ſeyen in dem Dempel geſtanden, welcher zur Ehre des Jupiter Panellenius, der Juno und aller Goͤtter erbaut wurde. Das große Thor mag, weil es nicht parallel mit den Saͤulen ſteht, nicht zu dieſem Gebaͤude gehoͤrt haben; vielleicht fuͤhrte es zur Bibliothek und zum Gymnaſium dieſes Tempels, in welchem 100 Saͤulen aus lybiſchem Marmor ſich be⸗ fanden.
Gegen Mittag dieſes Theiles der Stadt, nicht weit vom Bette des Iliſſus, iſt ein ſtehendes Waſ⸗ ſer, und auf der andern Seite ſind noch Ueberbleibſel des faſt vollſtaͤndigen Tempels der Ceres Chloe aus ſehr weißem Marmor. Der Eingang iſt gegen Abend; die Fronte mag 4 Saͤulen vor dem bedeckten Gange gehabt haben. Der Unterſatz iſt horizontal ge⸗ ſtreift, und der Saͤulen⸗Kuß um den Tempel und in dem bedeckten Gauge fortgeſetzt. Der Tempel iſt in eine griechiſche Kirche verwandelt worden, wird aber nicht mehr dazu benutzt. Gegen Nord fuͤhrt eine Bruͤcke von 4 Schwibbogen uͤber den Iliſſus zu einem ehemaligen Nonnen⸗Kloſter, und zum Cyrkus am Fuße des Berges Hymettus, etwa 1/2 Meile von der Stadt, welcher 270 Schritte lang und 62 dreit war.


