Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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eis; nach ihr iſt Eretria die betraͤchtlichſte, welche von den Perſern zerſtoͤrt, wieder erbaut und dann von Lueius Quintius eingenommen wurde. Hier war die Schule der eretriſchen Weiſen; nicht weit davon das wegen der Diana beruͤhmte Amarynthus. Am Vorgebirge Artemiſium ſiel das erſte Treffen zwiſchen den Griechen und dem Terxes vor.

Vielleicht 10 Meilen von Zeitoun wanderten wir bei Molo voruͤber, und hatten bald Andra zur Linken. Ein Theil des Gebirges gegen Suͤd wird Iliakon genennt. Am 2sſten begaben wir uns an ein Haus, welches wegen der Raͤuber ſtets mit Wachen beſetzt iſt, auf der Straße zwiſchen Zeitoun und Livadia. Ich ſah auf dem Gebirge das alte Kaſtell Kitonietry. Suͤd⸗oſtwaͤrts iſt Alope, in deſſen Naͤhe Naryx, der Geburtsort des Aiax. Wir ſtie⸗ gen uͤber das Gebirge in ein Thal, und hatten die Reihe Berge Japora gegen Suͤd, welche man fuͤr den Parnaß haͤlt, auf deſſen Seite Delphi ſtand. Im Thale nordwaͤrts von Cephiſſus war vielleicht Cheronaͤa, Plutarch's Geburtsort. Ueber Ge⸗ birge kamen wir in das Thal, wo ſuͤdlich Livadia oder Libadia, etwa 20 Meilen von Caſtri, dem alten Delphi liegt. Der Dienſt des Jupiter Trophonius, zu deſſen Ehre oͤffentliche Spiele ge⸗ halten wurden, machte dieſe zwiſchen zwei Huͤgeln liegende Stadt beruͤhmt, welche 150 Haͤuſer hat, de⸗