Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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chen Namens in Syrien und Klein⸗Aſien wurden von den Koloniſten abgeleitet, welche ihren Stammort verewigen wollten, z. B. Olymp, Heraclea, Pieria, Berrhoͤg, Magneſiac.

Die Stadt Theſſalonich ſoll nach ihrer Stif⸗ terin, der Schweſter K. Alexanders, genaunt worden ſeyn. Ihre jetzigen Mauern, Werke der grie⸗ chiſchen Kaiſer, haben 5 s Meilen im Umfange, und faſſen die ganze Ebene in ſich; dieſe zieht ſich den Berg hinauf bis an das Schloß. Die Straßen ſind ſeblecht gepflaſtert; die Haͤuſer aus ungebrannten Backſteinen gering aufgefuͤhrt, und haben Gaͤrten. Die Stadt bietet nur wenige Alterthuͤmer dar. Ein verſtuͤmmelter Ehren⸗Bosen hat ſehr koſtbare Bild⸗ bauer⸗Arbeit, und beſteht aus 3 Bogen von Ziegeln,

welche mit Marmor uͤberzogen ſind. Die groͤßeren

Reliefs ſind 4 Fuß 2 Zoll hoch und ſehr abgeſtoßen; man glaubt, er ſtamme aus der Zeit der Antonier. Eine Neihe fuͤnf feiner Saͤulen aus Cipoliner Mar⸗ mor hat vortreffliche Kapitaͤler; jede Saͤule hat 2 Fuß im Ourchmeſſer, und ſteht 9 Fuß ² Zoll von der an⸗ dern. Der Fries hat hohe Streifen, und auf dem Saͤulen⸗Geſimſe iſt eine Art attiſcher Ordnung von viereckigen Pfeilern mit einem Architrav. Sie zeich⸗ nen ſich durch vier alte, vortrefflich gearbeitete Re⸗ liefs aus; auf der Morgenſeite ſtehen Bacchus, Merkur und zwei Viktorien; gegen Abend Leda, eine Weibsperſon, ein nackter Mann, und noch eine