36 des Homers von den Trojanern und ihren Bundes⸗ Genoſſen geſchrieben hatte. Ihm verdankt man be⸗ ſondere Nachrichten von der Buͤcher Sammlung und den Handſchriften Ariſtoteles, welche viele Jahre daſelbſt aufbewahrt wurden.
Sobald ich die Bergwerke geſehen hatte, wollte ich nach Alexandrien oder Troas— Tenedos gegenuͤber— mich begeben. Allein der Aga mißrieth, an dieſen Ort— jetzt Eſkiſtambole genannt, oder in deſſen Umgebungen mich zu verfuͤgen, weil der an⸗ weſende Paſcha die Landſtreicher ergreifen laſſe, wozu wir leicht gezaͤhlt werden koͤnnten. Ich wurde da⸗ durch veranlaßt, auf einem anderen Wege zu den Schloͤſſern zuruͤck zu kehren.
Am zoſten kamen wir von den Bergwerken in s Meilen gegen Nord⸗Weſt in die Stadt Enai, in deren Naͤhe der Fluß Enachagie ſich in den Sca⸗ mander ergießt. Der Paſcha und ſeins Leute be⸗ ſchaͤftigten ſich mit dem Ergreifen der Raͤuber; vor der Stadt ſtanden einige Pfaͤhle, woran einige kurz vorher geſpieſet waren. Von hier begab ich mich zum Seamander auer uͤber die Huͤgel zum Simois und Thymbrius, und auf einer mehr gegen Mor⸗ gen liegenden Straße, als jene, auf welcher ich zu den Dardanellen oder dem alten Schloſſe auf der aſia⸗ tiſchen Seite kam. Zu bemerken iſt, daß gegen Mor⸗ gen des Gebietes vom alten Troja die Herrſchaft Ce⸗ brenia nordwaͤrts des Scamander gelegen war,


