Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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Von den Truͤmmern Iliums ſchritt ich 8 Mei len oſtwaͤrts zum Flecken Sſkiupjee am Fuße des Berges Ida, wo ich dem Aga empfohlen war. Da⸗ ſelbſt ſind wenig benutzte Silber⸗, Blei⸗, Kupfer⸗, Eiſen⸗ und Alaun⸗Gruben, obſchon Jeder gegen 1¼ Abgabe des ganzen Produkts frei darin arbeiten darf. Die meiſten Arbeiter ſind entflohene Griechen. Zu den Gruben bedarf man weder Seile, noch Fahrten zum Hinabſteigen, indem die Gruben ſtufenweiſe ge⸗ fertigt werden. 4 1

Ida iſt eine Reihe Berge„ welche ſich von dem Vorgebirge Lectus nord⸗nord⸗oſtwaͤrts erſtreckt; alles Land gegen Weſt bildet das Koͤnigreich Troja. Die boͤchſte Spitze dieſes Berges ſcheint dem Orte gerade oſtwaͤrts gelegen zu ſeyn, wo Simois und Sca⸗ mander zuſammen fließen. Letzterer, Gran ikus und Aeſep quellen aus dem Berge Kotylus nicht uͤber 2— A Meilen von einander. Eine andere Spitze des Berges Ida wird Gargarum genannt, wo pijel⸗ leicht die aͤoliſche Stadt Gargara lag. Suͤdlich der Bergwerke zieht ſich eine lange Reihe der felſigen Berge Chigur hin, wo 10 Fuß dicke Mauern⸗Truͤm⸗ mer grauer Steine auf eine alte Stadt ſchließen laf⸗ ſen, zu welcher acht Thore den Weg oͤffneten. Vicl⸗ leicht war ſie das alte Seepſis zum Unterſchiede vom neuen, oder Pals⸗Scepſis. Der von Stra⸗ bo ſo oft erwaͤhnte Grammatiker De metrius war daſelbſt geboren, welcher 30 Buͤcher uͤber die c0 Linien