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nach Angora ziehenden Karawane unter großem Froſte, Schuee und ſtarkem Winde. Wir zogen gegen Nord Oſt uͤber die Huͤgel, und kamen uͤber einen brei⸗ ten Strom, welcher vielleicht in den Halys, und dann in den Euxinus ſich ergißt. Etwa 18 Meilen von Karahiſſar blieben wir in einer Herberge eines Fleckens. Wer kamen in eine Ebene, und ruhten im Flecken Alekiam, wo wir lateiniſche Inſchriften aus der Zeit K. Konſtantins fanden. Am 27ſten erreichten wir die ſchlecht gebaute Stadt Sevrihiſ⸗ ſar, uͤber welche einſtens eine Feſtung ſich erhob. Sie wird von einem Moſolem verwaltet, welcher vom Oberſten(Kißler Aga) der verſchnittenen Schwarzen dahin geſendet wird. Etwa 500 Armenier haben eine Kirche unter dem Erzbiſchofe von Angora.
XIV. Von Galatien.
Wir brachen am 30. Maͤrz auf und fahen nach wenigen Stunden die herrlichen Ziegen von Angora. Am 31. wurden wir des Morgens mit Schnee bedeckt, und gelangten an den Fluß Sakari(Sangarius). Dieſer iſt die Graͤnze zwiſchen Galatien, Groß⸗ und Klein⸗Phrygien, Bithynien und Mariandyni. Wir mußten wegen der Tiefe des Waſſers anhalten; am 1. April fuhren wir in Floͤſſen uͤber, und die Pferde ſchwammen durch. Am Lten verweilten wir in einem Flecken, wo wir einen Englaͤnder mit ſeinem Janit⸗ ſcharen, Maͤckler und Bedienten antrafen. Am zten


