Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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tiko und Kuppeln hat. Neben den Tuͤrken gehoͤren nur etwa s0 armeniſche Familien zu den Einwohnern; die zahlreichen fremden Handelsleute ſind wie uͤberall nur in Herbergen. Fuͤr Letztere ſind auch zwei Kir⸗ chen mit einem griechiſchen Biſchofe. Zwiſchen hier und Smyrna werden viele tuͤrkiſche Teppiche ver⸗ fertigt, beſonders zu Uſak, Gula Goirdas. Wei⸗ ter gegen Morgen werden die turkomaniſchen Teppiche verfertigt, welche glatt ſind, breite Streifen und Fi⸗ guren haben.

Hier wurde ich wieder aufgefordert, die Chriſten⸗ Steuer zu entrichten; ſobald ich meinen Geleitsbrief dem Richter(Mulla) zeigte, uͤberzeugte er ſich, daß ich ein Frank bin, und keinen Harach bezahlen duͤrfte. Doch legte er meinen Firman ganz kalt zur Seite, und verlangte eine beſtimmte Summe Geldes fuͤr deſ⸗ ſen Ausloͤſung. Ich zahlte nichts, und drohte ihm mit einer Klage bei dem Paſcha; er ließ mir wiſſen, daß ich dieſem ein noch wichtigeres Geſchenk wuͤrde machen muͤffen. Ich beorderte meinen Jauitſcharen zum Paſcha, welcher ſich meinen Firman uͤberbringen ließ. Aus Erkenntlichkeit reichte ich dem Kaia des Paſcha ein Geſchenk von Kaffee, und dieſem ſelbſt ei⸗ niges Zuckerwerk. Zu Karahiſſar ſtieß ich auf ei⸗ nen jungen Boͤhmen, welcher in Belgrad Selave und dann ein Tuͤrke geworden war, um nach dem Ver⸗ ſprechen ſeines Herrn eine Frau zu erhalten.

Am 26. Maͤrz reiſten wir mit der von Smyrna