Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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hohe Bogen gefuͤhrt. Weſtwaͤrts des Theaters ſind viele große Stuͤcke von Saͤulen⸗Geſimſen aus Mar⸗ mor. Die Armenier haben daſelbſt einen Altar und einen Begraͤbniß⸗Platz; gegen Abend iſt jener der Ju⸗ den. Gegen Mitternacht findet man auch Ueberbleib⸗ ſel von dem oͤſtlichen Ende einer großen Kirche, und eine Stadie weiter gegen Morgen ſehr ſtarke Truͤm⸗ mer, welche von einem praͤchtigen Palaſte zu ſeyn ſcheinen. An dem Fuße der Huͤgel ſind verſchiedene gewoͤlbte Zimmer. 1 Auf der noͤrdlichen Seite ſind Truͤmmer eines ſehr großen Tempels, vermuthlich der Diana Leuco⸗ phryne, welcher nach den Tempeln zu Spheſus und Didymi der groͤßte in Aſien geweſen iſt. Er uͤbertraf ſogar jenen zu Ephelus in ſeinen Verhaͤltniſ⸗ ſen und in der Vortrefflichkeit der Bauart. Die heu⸗ tige Stadt liegt gegen Abend des Stromes, erſtreckt ſich den Hugel hinan gegen Mitternacht, und iſt mit ſehr ſchlechten Mauern eingefaßt. Gegen Mittag hat ſie eine große Vorſtadt, und gegen Morgen eine an⸗ dere. Auf der andern Seite des Baches wohnen faſt bloß Chriſten. Die Griechen und Armenier haben hier ihre K Kirchen, und letztere einen Biſchof. Die Stadt hat 4 Meilen im Umfange, und ihre Straßen ſnd beſſer gepflaſtert, als gewoͤhnlich in tuͤrkiſchen Staͤdten; die Bewohner ſind mit vielen Juden ver⸗ miſcht. Die Stadt hat großen Handel mit roher und geſponnener Baumwolle, welche uͤber Smyrna nach