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IV. Von Guzelhiſſar, dem alten Magneſia, an dem Maander.
Wir ſegelten von Epheſus nach Samos, wo ich in Erwartung eines Geleitsbriefes verweilte; hier⸗ auf kehrte ich nach nach Seala Nuova zuruͤck, wo eben die Peſt herrſchte, und reiſte am 13. Februar nach Guzelhiſſar, 24 Meilen nach Suͤd⸗Oſt und oſt⸗ waͤrts von Scala Nuova. Nach einem Zuge von 12 Meilen kamen wir auf die Morgenſeite jener Berge, welche ſich von Nord nach Suͤd erſtrecken, und an den Berg Saphon, welcher Samos gegenuͤber liegt, ſtoßen. Wir blieben die erſte Nacht in einem Kaffee⸗ hauſe zu Jermanſeick, welches 9 Szunden von Seala Nuova entfernt iſt. Von den Bergen kamen wir in die ſchoͤnen Ebenen des Maͤander. Dieſer Fluß entſpringt in Phrygien und lauft bei Priene in das Meer. Er ſcheidet Lydien von Karien, und bildet die Graͤnze zwiſchen Karien und Jonien; er wird wegen ſeiner außerordentlichen Wendungen Maͤander genannt.
Das ſchoͤne Schloß Guzelhiſſar iſt das alte Magneſia an dem Maͤander. Die Lage dieſes Ortes iſt ſehr angenehm; man hat die Ausſicht guf die ſchoͤne Ebene an dem Maͤander, welche ſich ge⸗ gegen das Meer weſtwaͤrts ausbreitet. Von der Hoͤhe ſah ich die agathoniſchen Inſeln bei Patmos. Dor Berg Thorar liegt gegen Nord und iſt mit


