Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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ßen Zimmer ſind viele kleine Loͤcher, welche zur Befe⸗ ſtigung des Marmors moͤgen gedient haben. Wahr⸗ ſcheinlich war die Bildſaͤule der Goͤttin Diana da⸗ ſelbſt geſtanden.

Der Flecken Aiaſaluck ſcheint wegen der vielen umher liegenden Moſcheen mit Kuppeln eine anſehn⸗ liche mahomedaniſche Stadt geweſen zu ſeyn. Nach Erzaͤhlungen von 2 Kirchen iſt zu ſchließen, daß das alte Epheſus noch bewohnt war, ehe die Sarazanen das Land eroberten. Jedoch iſt unwahrſcheinlich, daß die große Moſchee des h. Johannes bei dem Flecken eine Kirche war. Die vordere Seite iſt aus weißem geſchliffenen Marmor; ſie iſt ein anſehnliches Gebaͤude, und mit Blei bedeckt. Von den oͤſtlichen Huͤgeln ge⸗ gen das Kaſtell zieht ſich eine Waſſer⸗Leitung, welche in den mittleren Zeiten erbaut zu ſeyn ſcheint, mit vielen Inſchriften. Ueber dem Thore des alten Ka⸗ ſtelles ſind ſehr ſchoͤne Reliefs.

Laͤngs des Weges von Epheſus nach Scala Nuova, welches ſuͤd⸗ſuͤd⸗weſtwaͤrts liegt, ſieht man auf der Seite der Huͤgel gegen Morgen eine andere alte Waſſer⸗Leitnng; ſie beſteht aus einer ſehr niedri⸗ gen Mauer, worauf der Waſſer⸗Kanal angelegt war. Daſelbſt ſind auch quer durch zwei Thaͤler noch Ueber⸗ bleibſel von zwei Theilen einer Waſſer⸗Leitung. Der naͤchſte an Epheſus iſt der laͤngſte, und lauft in einem ſchoͤnen Thale etwa 2 Meilen von den Stadt⸗Mauern. Die niedrigern Bogen erſteecken ſich ungefaͤhr eine