Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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ſuͤdoͤſtliche Ecke eines tiefen Meerbuſens. Ein groer Theil deſſelben gegen Weſt wird durch das Vorg birge Kagraburnu bedeckt, welches ſich nach Nord au. dehnt, ein hoher Berg und ein Stuͤck des alten Mi⸗ mas iſt. Der Muͤndung des Fluſſes Hermus e⸗ genuͤber iſt eine Sandbank, welche fuͤdwaͤrts lauft. Gegenuͤber iſt ein Vorgebirge mit einem Kaſtelle zur Deckung der Einfahrt des Hafens. Denn die Schiffe muͤſſen wegen der Sandbank nahe hinſegen Die er Meerbuſen iſt an der weſtlichen Seite drei Stunden breit. Etwa eine Meile ſuͤdwaͤrts liegt ein ſtei er fel⸗ ſiger Huͤgel, welcher durch ein kleines Thal von den oͤtllichen Huͤgeln getrennt iſt, eine halbe Meile etwa weſtwaͤrts in die See ſich ausdehnt, und zum aa ell von Smyrna verwandelt iſt. Gegen Nord deſſelben iſt ein kleiner Meerbuſen, in welchen alle kleine Sch ffe laufen. Ein ſchmales ebenes Feld liegt zwiſchen dem feſten Kaſtell und dem Meere. Der Fluß Meles fließt an die Nord⸗ und Oſtſeite des Berges, auf wel⸗ chem die Stadt liegt. Sie hat von Seite des Wan rs ein ſchoͤnes Anſehen, enge, nicht gut angelegte Stra⸗ ßen, und etwa vier Meilen im Umfange. Sie hat zwei ſchoͤne Herbergen, rund um Hoͤfe gebaut, und mit Kuppeln verſehen; auch gewoͤlbte Kramlaͤden. Die obern Stockwerke der Haͤuſer ſind aus Holz, die Faͤ⸗ cher mit ungebrannten Ziegeln ausgemauert, und die Waͤnde uͤberworfen. Die Haͤuſer an der See haben Hoͤfe und Gaͤrten gegen dieſelbe, und einen bedeckten