Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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lung einiger griechiſchen Kirchenlehrer, und mag mehr als 4000 Jahre alt ſeyn. Die fuͤnf Buͤcher Moſis mit Auslegungen verſchiedener Gelehrten ſind auch ſchaͤtz⸗ bar. Zu dem Kloſter gehoͤrt die ganze Inſel, wie die kleinen oſtwaͤrts liegenden Inſeln. Man kann daſelbſt den groͤßten Theil des Archipels uͤberſehen. In der Stadt iſt auch ein Nonnen⸗Kloſter, bewohnt von 39 altern Weibern; 700 Haͤuſer ſind nur von 160 Perſo⸗ nen beſetzt, welche Kopfſteuer zahlen; die 200 zum Kloſter gehoͤrigen zahlen nichts, die meiſten uͤbrigen ſtammen aus andern Orten. Das Kloſter hat jaͤhrlich nicht mehr als 2 Beutel an den Kapitaͤn Baſſa zu ent⸗ richten. ingeachtet der Abt die hoͤchſte Gewalt hat, ſo ſte⸗ ben ihm doch 4 Vikardi zur Seite, deren Soͤhne ge⸗ woͤhnlich im Amte nachfolgen. Alle Einwohner ſind Chriſten, zu den Schiffern oder Schiffbauern gehoͤrig. Die Unfruchtbarkeit iſt ſo groß, daß alle Beduͤrfniſſe auf die Inſel gebracht werden muͤſſen. Sie fuͤhren bloß baumwollene Struͤmpfe nach Venedig aus, ha⸗ ben wenige Gaͤrten, und ſo ſchlechten Wein, daß er ſich keinen Monat haͤlt; deſto beſſer iſt ihr Waſſer. Die Inſel liſt zſehr geſund, und ſelten von der Peſt befallen. Die Bewohner erreichen ein hohes Alter, ſind ſehr vorſichtig gegen anſteckende Krankheiten, und laſſen ihre Schiffe, weiche aus verdaͤchtigen Gegenden ommen, Quarantaine halten. Sie ſind durch ihren Verkehr mit Fremden ſehr gebildet, und ſtehen unter