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ſeiner Offnbatung gedient haben ſoll; ſie iſt 9 Fuß lang und 4 Schritte breit. Dieſes Kloſter iſt das Noviziat oder Seminar des groͤßeren, und wird durch einen Profeſſortverwaltet, welcher Didaskalos ge⸗ nannt wird, und noch einen Lehrer unter ſich hat. Sie lehren die alt⸗griechiſche Sprache(Hellenike), Phyſik. Metaphyſik und Theylogie. Sie bedienen ſich der Grammatik Konſtantins Laſkaris und der Logikvon Theophilus Korudaleos, welche beide iu Venedig erſchienen, der Phyſik und Metaphyſik deſ⸗ ſelben als Handſchrift, wie der Theologie von Georg Qugreis aus Secio. Alle dieſe Gegenſtaͤnde werden in einer großen Schule gelehrt; der Unterlehrer be⸗ ſorgt die Kinder in der Sprache, und der Oberlehrer die Erwachſenen in den uͤbrigen Gegenſtaͤnden. Die Zahl der aus verſchiedenen Laͤndern kommenden Schuͤ⸗ ler belauft ſich etwa auf z0, welche theils in den bei⸗ den, Klöſtern, theils in der Stadt wohnen. 3
Mau koͤnnte die Lage der Stadt und des Kloſters auf dem oberſten Huͤgel mit jener von St. Marino vergleichen; letzteres gleicht einem Kaſtelle; doch iſt die Kapelle mit 2 großen Glocken ſchoͤn. Man glaubt, Kaiſer Alexius Comnenus habe es geſtiftet; der Abt wird alle zwei Jahre durch einen audern er etzt. Swar zaͤhlt es 200 Bewohner, doch nur 20 Prieſter und 40 Lvienbruͤder. Die kleine Buͤcher⸗Sammlung zeichnet ſich durch die beſten Ausgaben griechiſcher Kir⸗ chenvaͤter aus; die aͤlteſte Handſchrift iſt eine Samm⸗
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