Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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Quellen, deren ſalziges Waſſer zum Baden und Trin⸗ ken verwendet wird, Eiſen und Schwefel enthaͤlt, ge⸗ gen Verſtopfungen und Geſchwuͤre ſehr dienlich erach⸗ tet wird. Neben dieſen Quellen ſind noch einige gleichartige, welche nicht benutzt werden. Weiter oſt⸗ waͤrts gegen das Gebirge liegt ein kleines Kloſter, welches der Jungfrau Maria gewidmet iſ. Von die⸗ ſem Orte lauft die Straße nordoſtwaͤrts durch die Mitte der Inſel uͤber die Berge nach Port Jero, welchen die Schiffer Oliviere nennen. Die Ein⸗ fahrt deſſelben iſt nahe am oͤſtlichen Ende der Inſel, und die Oeffnung gegen Suͤd⸗Oſt. Er bildet ein gro⸗ ßes Becken, welches von Huͤgeln umgeben iſt, die mit Buſchwerk bewachſen ſind. Die Einfahrt iſt ſo enge, daß ſie von Innen nicht geſehen wird; weßwegen der Hafen einem großen See gleicht. Er iſt etwa zwei Stunden lang und eine breit; das Waſſer iſt ſehr tief. Dieſer iſt einer der ſchoͤnſten, welche ich je geſehen habe; oͤfters kommen Schiffe zur Beladung mit Oel an. An der Suͤdſeite liegen 7— 8 Flerken, Jera oder Hiera genannt. Weſtwaͤrts dieſer Flecken oder des Hafens liegt ein kleines Kloſter an dem Orte Qua⸗ trotito, welches als Landhaus vom Biſchofe zu Mi⸗ tylene benutzt wird. Suͤdweſttvaͤrts an den Huͤgeln liegt der Flecken Ajaſſo mit ſehr vielen Oliven⸗Baͤu⸗ men. Die Einwohner zahlen keinen andern Landzins, als etwas Schiffs⸗Pech fuͤr die tuͤrkiſche Flotte, wel⸗ ches aus den an den Bergen ſtehenden Kiefern bereitet

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