Golfo Kaloni und einem kleinen Stuͤcke Landes
heſſelben an, welches eine Stunde vom Eingange des Meerbuſens iſt. In der Naͤhe befindet ſich eine kleine Inſel mit einer verwuͤſteten Kirche, auf deren Abend⸗ ſeite an der Hoͤhe bei der Ueberfahrt noch Ueberbleib⸗ ſel einer Mauer ſind, welche den abhaͤngigen Boden unterſtuͤtzen ſollte, und ebenfalls aus fuͤnfeckigen Stei⸗ nen aufgefuͤhrt iſt. Der Meerbuſen von Kaloni zieht ſich nordwaͤrts wenigſtens 4 Stunden in das Land, und iſt etwa eine Stunde breit. Der Eingang iſt nicht uͤber eine Meile breit: waͤre das Waſſer tief, ſo wuͤrde der Hafen ſehr gut ſeyn. Am aͤußerſten Ende deſſel⸗ ben iſt die kleine Stadt Kaloni nebſt einem Moͤnchs⸗ und einem Nonnen Kloſter; wie auch gegen Nord⸗Oſt von Ereſſo ein kleines Moͤnchs⸗Kloſter ſeyn ſoll. Das alte Pyrrha muß am kalvoniſchen Meerbuſen ge⸗ legen ſeyn, indem ein großer Strich Landes auf der Oſtſeite Pera genannt wird. Aus den Backſteinen und Ziegeln, welche ich auf dem Felde liegen ſah, ſchloß ich, daß ein altes Gebaͤude hier moͤge geſtanden ſeyn. Da der groͤßte Theil der Stadt durch den Ein⸗ bruch des Meeres verwuͤſtet wurde, ſo koͤnnen natuͤr⸗ lich wenige Spuren mehr davon uͤbrig ſeyn.
Das Land oſtwaͤrts von dieſem Meerbuſen gegen das Gebirge hat in einem Umfange von zwei Stunden eiuen Ueberfluß an Korn, und wird Baſilika genaunnt. In dieſem Bezirke liegen 5—6 Fiecken, deren meiſte Bewohner Tuͤrken ſind. Auch findet man einige heiße


