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dem Gipfel der hohen felſigen Halbinſel, und hat faſt drei Viertel⸗Meilen im Umfange. Er beſteht aus dem alten und neuen, welche dicht an einander ſtoßen. Doch hat jedes ſeinen eigenen Kommandanten und ſeine beſondere Beſatzung. Nur Tuͤrken wohnen darin und kein Franke darf hinein gehen. Die Reſte der alten Stadt dehnen ſich ziemlich weit gegen Weſt aus. Gs heißt, in dem Schloſſe befaͤnden ſich die Namen und Wappen eines der Kaiſer Palaolog, und in einer Moſchee ſey ein ſteinernes Grab, welches fuͤr jenes der Sapho gehalten wird. Haben auch die griechiſchen Kaiſer dieſes Schloß erbaut, ſo muß es doch von den Genueſern ſehr ausgebeſſert worden ſeyn. Bei ihrem Eintritte war die Inſel der Familie Kata⸗ niſi eigenthuͤmlich, welche Herren der Inſel Lesbos waren. Man ſagt, daß bei der Belagerung der Stadr durch den Sultan Amurath eine Jungfrau dieſer Familie ſich an die Spitze geſtellt, und dieſelbe befreit babe. Die Einwohner beſtehen meiſtens aus Griechen. mit wenigen Armeniern; ſie haben vier griechiſchs Kirchen. Die Franzoſen hatten einen Vize⸗Konſul mit einer Haus⸗Kapelle und einem franzoͤſiſchen Pre⸗ diger, auch 2— 3 franzoͤſ. Faktoren der ſmyrna'ſchen Kaufmannſchaft. Die Englaͤnder haben einen griechi⸗ ſchen Vize⸗Konſul. Obſchon ein Biſchof ſich den Titel des Metropoliten beilegt, ſo ſchien er doch nicht uͤber den andern gebieten zu koͤnnen; denn beide ſtehen unter dem Patriarchen von Konſtantinopel, und werden von


