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man noch das Bild vom St. Mareus eingehauen. Ein zweiter Thurm iſt an dem Thore der Stadt er⸗ baut, und zwiſchen dieſen beiden Thuͤrmen iſt eine Zugbruͤcke von 20 Schritten in der Laͤnge, wo die Ga⸗ leeren durchgehen. Die biſchoͤfliche Stadt Cariſto, von den Franzoſen Chaäteau-Rour genannt, hat ſich auch noch erhalten, und ſtehet unter dem Erzbi⸗ ſchofe von Chalus. Sie liegt s0 Meilen von letzterer Stadt entfernt, nahe am Vorgebirge Cafareo.
Eretria, eine andere biſchoͤfliche Stadt, war einſt eben ſo beruͤhmt als Chalus; ſie wurde vor der Zerſtoͤrung Troja's von einer Kolonie Athenienſer am Ufer des Euripos erbaut. Die Inſel iſt ganz ſteinig, hat aber dennoch an manchen Gegenden einen herrlichen Boden, und beſonders viele Waͤlder, die gutes Holz zum Schiffbau liefern. In der Naͤhe von Cariſto beſindet ſich ein Berg gleiches Namens, aus dem der ſchoͤnſte Marmor gezogen wird; nicht weit davon wird auch der Asbeſt oder Steinflachs ge⸗ funden, der in das Feuer geworfen, weiß, und zu Leinwand verarbeitet wird. In dem Gebiete von n, de⸗ gen iſt. ag, um
Chalus waren einſt Kupfer⸗ und Eiſen⸗Mi ren Spur aber gegenwaͤrtig verloren gegan Uebrigens erzeugt die Inſel Baumwolle
zahlreiche Fiotten mit Segelwerk zu verſehen. Viele warme Baͤder machen den Aufenthalt in
derſelben angenehm. Zwei Fluͤſſe bewaͤffern die Juſel, wovon, wie die Dichter ſagen, jener die Wolle der


