Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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Dieſes Heer landete in Morea zwiſchen den Meer⸗ buſen von Engia und Lepanto.

Muthvoll gingen ſie auf den Feind los, und ihre Unternehmungen hatten auch anfangs den gluͤcklichſten Erfolg. In wenigen Tagen wurde der beruͤchtigte Eximilo wieder erbaut, und auf das Tapferſte gegen den Feind vertheidigt. Doch das Gluͤck iſt blind und ſchont ſelbſt jene Helden nicht, die verdienten unſterb⸗ lich zu ſeyn. Bei einer der ſchoͤnſten militaͤriſchen Unternehmungen kam der General ungluͤcklicher Weiſe um das Leben; das Heer hatte gleichſam das Haupt verloren. Der Feind hingegen benutzte die Beſtuͤrzung der Venetianer; ſie wurden beſiegt, und verloren alle ihre Beſitzungen in Morea. Die ganze Halbinſel wurde nun in ein Sandſchakat umgewandelt, das von einem Morabegi, d. h. Herrn von Morea, beherrſcht wird. Dieſer Sandſchak hat einen Gehalt von 100,000

Aſper, muß aber dagegen ¹000 Pferde zur Verfuͤ⸗ gung des Beglerbei von Morea halten.

So bedeutend auch dieſes Sandſchakat iſt, ſo hat es doch ſeine Schwierigkeiten, indem es oft zu Zwi⸗ ſtigkeiten zwiſchen dem Sandſchak und dem Dins⸗ Beglerbei, oder Paſcha des Meeres, hinſichtlich der Jurisdiktion uͤber die Seekuͤſten und Waaren, die in den Haͤfen ein⸗ und ausgeladen werden, kommt.

Die venetianiſche Republik, die in den neueſten Zeiten die Wiedereroberung ihrer fruͤheren Beſitzungeu zu machen unternahm, verjagte den Feind in dem