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nennt man wegen ſeiner edlen Stellung und glaͤnzen⸗ den Farben, Sultans⸗Hahn, und von ſeinem Auf⸗ enthalte auf Reißfeloern, Reiß⸗Huhn..
Die aͤgyptiſchen Zwiebeln, deren Verluſt die Heb⸗ raͤer, als ſie das Land verlaſſen mußten, ſo ſehr be⸗ klagten, ſind die gewoͤhnlichſte Nahrung des Volkes, und faſt die einzige Speiſe der aͤrmſten Klaſſen deſſel⸗ ben. Dieſe Zwiebeln haben nicht den beißenden Ge⸗ ſchmack der europaͤiſchen Zwiebeln, ſie ſchmecken lieb⸗ lich, und entlocken keine Thraͤnen bei dem Schneiden.
Man ißt in Aegypten auch viel Knoblauch, welcher aus Syrien eingefuͤhrt und unter dem Namen Wurzel von Damask verkauft wird. Man ſieht auf dem Delta haͤufig den Mungo und Thaleb; letzterer hat mehre aͤhnliche Zuͤge mit dem Fuchſe. Er ſtellt mit gleicher Gierde am hellen Tage den Huͤhnern nach, nimmt die Eier mit fort, und braucht bei der Jagd, welche er auf Voͤgel macht, alle Liſt und Ge⸗ ſchicklichkeit.
Die außerordentlich zahlreichen Ratten und Maͤuſe wuͤrden fuͤr Aegypten eine Geißel ſeyn; wenn ſie nicht an den Katzen, dem Mungo und Thaleb, dem Ibis, dem Storche, den Geiern und andern Raubvoͤgeln ſo viele Feinde faͤnden..
Zu den nuͤtzlichen Thieren Aegypten's gehoͤren das Schaf und die Ziege.
XXV. Am 29. Dezember brachen wir von Na⸗ ſchid auf; an dem See Maadis fanden wir ein be⸗


