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befand ſich auch Savary. Wegen unſerer franzͤſi⸗ ſchen Tracht wurden wir von den Einwohnern mit Steinwuͤrfen und Fluͤchen verfolgt. Auf unſerer Reiſe uͤberſel uns die Nacht; verſchiedene Unordnun⸗ gen unterbrachen die Reiſe, bis wir endlich um 6 Uhr Morgens zu Raſchid(Roſette) anlangten. Es iſt gewöhnlich, dieſe Reiſe, um die Sonnenhitze zu vermeiden, bei Nacht zu machen. Ich aber, an die Glut der Sonne gewoͤhnt, machte dieſe Reiſe bei Tage; man ſchaͤtzt ſie auf zwoͤlt Stunden. Man be⸗ dient ſich hiezu gemietheter Mauleſel. Die Gefahr, hier von Sand⸗Wolken uͤberfallen werden, wie Sa⸗ vary hemerkt, iſt phyſiſch unmoͤglich. Groͤßere Ge⸗ fahr droht von den raͤuberiſchen Anfaͤllen der Be⸗ duinen.
Von Alexandrien reiſt man gegen Oſti⸗Nord⸗ Oſt bis zur Grundlage eines Vorgebirges, welches ſich von Alexandrien gegen Norden erhebt. An ſeiner Spitze liegt Abukir, ein Flecken auf den Truͤmmern des alten Canopus.
XIV. Nach ungefaͤhr 6 Meilen befindet man ſich an dem Ufer einer Art von See, der ein Ueberbleibſel des kanopiſchen Nilarmes iſt. Die Muͤndung dieſes alten Nilarmes iſt ſehr enge und durch eine Sand⸗ bank gebildet. Aſchgraue Moͤren ſtreifen ſtets auf der Oberflaͤche dieſer Waſſer herum, um die kleinen See⸗ ſiſche wegzufangen. Ich ſah auch ſchwarze Waſſer⸗ huͤhner und Kropfgaͤnſe(Pelikane)


