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Die Einfahrt iſt ſehr enge und wird auf jeder Seite
durch ein furchtbares Kaßell vertheidigt. V. Da das Meer ruhig und der Wind guͤnſtig
war, ſo verließen wir den 1. Juni 47717 den Hafen
von Malta, und ſegelten nach der Inſel Candia. Den 12. war der Himmel heiter, ein guͤnſtiger Wind ſchwellte unſere Segel an, und wir bekamen die In⸗ ſel Cerigo, das alte Cythere, zu Geſichte. In einer geringen Entfernung davon entdeckten wir auch 4 duͤrre, unbewohnte, ſenkrechte Felſen, den Ovo,
die beiden Couffes und den Cerigotte, oder Klein⸗Cerigo.
Den 13. warfen wir in der tiefen Bai von Su de anf der Inſel Candia Auker, liefen dann zu Paleo⸗ Caſtro, dem Vorgebirge Salomon gegenuͤber, an der oͤſtlichſten Spitze der Infel Eandia ein. Au die⸗ ſen Ufern findet man keine anderen Wohnungen, als
Schaͤferhuͤrten. Nach einigen Tagen erreichten wir
die niedrigen und ſandigen Uſer Aegyptens..
VI. Wenn man im Angeſicht der afrikaniſchen Kuͤſten nach Oſten ſteuert, und Derne vorbei iſt, ſo bleibt bis Alexandrien eine lange Strecke von ganzlich unbekaunten Ufern uͤbrig. Da dieſe Ufer kaum uͤber das Meer hervor ragen, ſo wird man ſie in der Ferne nicht gewahr; ſie ſind deßwegen fuͤr die iſſfahrt ſehr ge ich. 8 Die Annaͤherung an Alexandrien iſt auch ge⸗ ch. Wenn man von der Kuͤſte von Lybien,


