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Gegen Mittag hatten wir guͤnſtigen Wind, und wir fuhren bei dem duͤrren und wuͤſten Felſen Monte Chriſto vorbei; den 15. waren wir der Meerenge des h. Bonifaz gegenuͤber, welche Corſika von Sardinien ſcheidet. Selten faͤhrt man auf dieſen Hoͤhen, ohne ſchlimmes Wetter auszuhalten. Am 17. entdeckten wir die zu Sizilien gehoͤrige Inſel Uſtica, und warfen um 10 Uhr Abends am Eingange des Hafens von Palermo Anker.
III. Den 22. Mai verließen wir den ſchoͤnen Ha⸗ fen von Palermo, und machten in einiger Entfer⸗ nung Halt. Wir ſahen eine Menge kleiner Fahr⸗ zeuge, welche ſich mit dem Korallen⸗Fange beſchaͤf⸗ tigten und mehre jener Fiſche, welche die Seeleute im mittellaͤndiſchen Meere Moͤnche nennen, und eine Art von Hay ſind. 8
IV. Ein Oſtwind brachte uns nach dem hohen und ſteilen Vorgebirge San⸗Vitto. Wir fuhren bald zwiſchen den kleinen Inſeln Maretimo und Favoyanne, in welche der Koͤnig von Neapel ſeine Staatsgefangenen verweiſet. Indem wir nach Malta ſegelten, konnten wir eine große Strecke von den niedrigen Kuͤſten von Sizilien zwiſchen den Vorgebirgen Marſalla und Paſſaro uͤberſehen, an deſſen Ende man ein Fort erbaut hat. Den 23. Morgens befanden wir uns nahe bei der Inſel Pan⸗ teleria; des Abends ſahen wir einige Schwalben, und liefen den 26. in den Hafen von Malta ein.


