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Koͤnigreiches zwiſchen der Donau und Save aus⸗ macht, faͤngt 4 4½2 Meile oberhalb Peterwardein an, laͤuft am rechten Donauufer den Strom hinab, bis Semlin, Belgrad gegenuͤber, und von da die Save herauf, bis an den Fluß Bich, auf deſſen Uinker Seite dieſes Land bis an die Herrſchaft Wu⸗ kovar ſich erſtreckt. Die vormaligen 3 großen adeli⸗ gen Herrſchaften Karlowitz, Semlin und Mi⸗ troviez, nebſt einigen kleinen Landguͤtern und ei⸗ nigen Stuͤcken von der Heirſchaft Illok, machen dieſes Soldaten⸗Land aus. 3 Das Land iſt uͤberhaupt reich an Wein und Raki, an Getreide, Melonen und Schlachtvieh. Un⸗ ter Rakj oder S chlivavieza verſteht man einen aus Zwetſchken und Pſlaumen gebrannten Geiſt, wel⸗ cher, nicht ſo hitzig als der Zwerichken⸗Branntwein, das tagliche und angenehmſte Getraͤuke der Ilyrier ausmacht. Folgende Oerter ſind an der Donau zu merken: Pekerwardein, die Hauptſtadt des Regiments, wird abgetheilt in die untere und in die obere ſedun⸗„ in das Hornwerk und in die Vor⸗ adt. Die Anzahl der Seelen belauft ſich mit 2000
Mann der Beſatzung, mit den Gefangenen in der Fe⸗ ſtung, und mit allen Einwohnern in der Stadt nur auf 5,300 Seelen. Handel und Wandel ſind ſchlecht. Das heutige Peterwardein, vor Alters eine bluͤ⸗ hende roͤmiſche Pflanzſtadt, neunt Prolemgeus Aeumineum oder Acimin ium, vermuthlich von der ſoitzigen Landzunge, auf welcher ſie aun der Do⸗ au lag..
Heut zu Tage iſt Peterwardein nicht nur nach Efſek die ſchoͤnſte Stadt im ganzen Reiche, ſon⸗ dern gehoͤrt auch zu den ſtaͤrkſten Feſtungen Eur opa's.
Kamenitz, gemeinlich Kamenz, ein Dorf an der Donau, 1 Meilen oberhalb Peterwardein,
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