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beruͤhmte Stadt und der Sitz der ſyrmiſchen Bi⸗ ſchoͤfe, iſt durch die zftere Verwuͤſtung der Osmanen in ein Dorf verwandelt worden.
B. Die Graͤnz⸗Soldaten muͤſſen ſowohl in Kriegs⸗ als Friedenszeiten die Graͤnzen decken, und Dag und Nacht bewachen. Sie ſtehen unter dem kommandirenden General in Slavonien, welcher ſeinen ordentlichen Sitz zu Eſſek. hat, und von dem Hofkriegsrathe zu Wien abhaͤngig iſt. Die Offnas beſorgen ſowohl das Juſtit⸗Weſen, als auch all fentlichen Ange legenheiten des Landes. Die Huetten dieſer Soldaten ſind aus Lehm, ein Zim mer dient der Familie und den Hausthieren zur Wohn aung. Alles Kuͤchen⸗Geſchirr beſteht in einem Keſſel, einem ein⸗ zigen Meſſer, und einigen hoͤlzernen Loffeln und Tel⸗ lern; die Finger vertreten die Stelle der Gabeln. Die gemeinſten Speiſen ſind ihre liebſte Nahrung. Ein ſolches Volk, welches nur thieriſch e Beduͤrfniße kennt⸗ iſt allzeit traͤge und ein Feind der Arbeit. Den Weibern und Ochſen werden daher oͤfters die Verrichtungen des Feldbaues uͤberlaſfen. Die Maͤn⸗ ner, welche nur am Kriege und an egeri Hen Be⸗ ſchaͤftigungen Freude haben, begnuͤgen ſich, ihre Wa⸗ chen zu verrichten, und ſich in den W ſen zu uͤben; die uͤbrige Zeit wird mit Schlafen und Tabakrauchen zugebracht.
Man findet hier ebenfalls, wie in den 3 Geſpann⸗ ſchaften, zwei Religions⸗Partheien, velche mit ein⸗ ander vermiſcht, ſehr friedlich le
Die National⸗ Regimenter der ſlavoniſchen Graͤn⸗ Soldaten ſind: das Peterwardeiner, das Byo⸗ der, und das Gradiskaner Regiment; zu dieſen kommen noch die ſlavoniſchen Huſaren.
I. Staͤdte und Oerter des Peterwardei⸗ ner Regiments.
Dieſe Landſchaft, welche das oͤſtliche Ende des


