Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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Nachdem ſein Bruder Antiochus als Geiſel 3 Jahre

zu Konſtantinopel gelebt hatte, mußte Deme⸗

trius dieſen von 1687 bis 1694 abloͤſen. Dieſe Zeit benutzte er vorzuͤglich zur Erlernung der tuͤrkiſchen Sprache und Muſik: in dieſer machte er ſolche Fort⸗ ſchritte, daß er zuerſt die Noten bei den Tuͤrken ein⸗ fuͤhrten, und mehre muſikaliſche Stuͤcke komponirte, welche ſich uͤber ein halbes Jahrhundert im Auſehen erhielten. 1692 wohnte er der Belagerung Soroka's bei. Ehe ſein Vater 14. Maͤrz 1693 ſtarb, waͤhlten die Edelleute Demetrius zu ihrem Fuͤrſten; alein da

er von der Pforte nicht beſtaͤtigt wurde, ſo begab er.

ſich nach Konſtautinopel zu ſeinem Bruder. Waͤh⸗ rend der wallachiſche Fuͤrſt, Konſtantin Branko⸗ wan, jene beiden Bruͤder der Hofgunſt unwuͤrdig zu machen ſuchte, widmete ſch Demetrius der arabi⸗ ſchen und perſiſchen Sprache. 1700 wurde ſein Bru⸗ der zum Fuͤrſten der Moldau ernannt, welchen er zur Beſitznahme begleitete. Bei dieſer Gelegenheit verehe⸗ lichte er ſich mit Kaſſandra, Qochter des ehemali⸗

chen Fuͤrſten Serban Kantakuzenus in der Wallachei. Waͤhrend ſeines ferneren Aufenthaltes zu Konſtantinopel widmete er ſich der fortſchrei⸗

tenden Bildung, und erwarb ſich vorzuͤglich eine genaue

ſetzen, urd in ſeinen woͤchentlichen Nachrichten Band III. 1769 erſcheinen ließ. Eine verbeſſerte Ausgabe erkoigte zu Frankfurt u. Leipzig 1771.8.