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Es war September⸗Monat, die Zeit der Wein⸗ leſe, und noch ſehr heiß. Doch gingen, ſelbſt die Tuͤr⸗ ken, ſehr haͤufig auf das Land, um friſchen Moſt zu trinken. Auch wurden die oͤffentlichen Baͤder haͤuſig beſucht, und ich kann das Wohlthaͤtige derſelben nicht genug ruͤhmen.
Die Griechen haben auf dem Wirbel ihres Haup⸗ tes ein Plaͤtzchen, eines Thalers groß, welches ſie bloß und ohne Haare laſſen. Rund herum laſſen ſi ſie daſfelbe nicht laͤnger, als zwei Finger breit wachſen, nach welcher Laͤnge ſie den uͤbrigen Reſt vom Haupte ſcheren. Ein Kroat hat nur eine Seite ſeines Haup⸗ tes beſchoren; die andere Seite laͤßt er wachſen, wie er will. Der Tuͤrke beſcheret ſein ganzes Haupt, eine Locke ausgenommen, die er auf dem Wirbel ſtehen
laͤßt. Die Franken verſtecken ihre Haare unter Kappen
und Muͤtzen, um ſich im Umgange mit den uͤbrigen Nationen nicht unangenehm zu machen. Die griechi⸗ ſchen Prieſter tragen Haar und Bart, wie ſie natuͤr⸗ lich zu wachſen pflegen.
Diejenigen, welche ihre Haare wollen abſchneiden laſſen, ſetzen ſich auf die Erde nieder. Der Barbier gebraucht viel Seife und haͤlt ſein Meſſer in der Fauſt, wie ein anderes; doch mit nur wenigen Zuͤgen vollendet er ſein Werk. Alsdann ſteht ein Gefaͤß mit Waſſer dabei, und ein Hahn uͤber dem Haupte des Geſchorenen, daß man ihn nach Belieben begießen kann.— In einer Badſtube zu Lariſſa ſah ich ei⸗


