Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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nur auf den Feldern, unter einer Art Stauden, die unſerem Wehrmuth nicht unaͤhnlich ſind. XXXVI. Am 26. Juli zogen wir, als eben die Scheibe des vollen Mondes am fernen Gebirge auf⸗ ſtieg, wieder aus der Stadt. Wir wanderten die ganze Nacht, und kamen am fruͤhen Morgen zu einer Car⸗ wanſera, die aber klein und unſauber war. Wir be⸗ gaben uns deßwegen in den dabei befindlichen ſchoͤnen Garten, und ruhten im Schatten hoher Cypreſſen und Granat⸗Baͤume. Ein klarer Bach ſchlaͤngelte ſich durch die nahe Flur, ſtuͤrzte ſich hier und da uͤber kleine Fel⸗ ſen, und verurſachte ein angenehmes, zum Schlum⸗ mer reitzendes Geraͤuſch. In der folgenden Nacht kamen wir durch ein wuͤſtes, duͤrres Land, in das Staͤdtchen Natens, wo eine große Carwanſera uns trefflich beherbergte. Es gab gutes, friſches Waſſer, und die herrlichſten Fruͤchte. Auf einem nahen, ziem⸗ lich hohen Berge ſahen wir einen Thurm, weichen Schach Abas ſeinem Falken zum Gedaͤchtniß hatte erbauen laſſen, weil derſelbe einen Adler uͤberwunden hatte. 4 XXXVII. Den 2oten kamen wir zur Carwanſera Dombhi, wo ſchon einige Perſer aus Ispah an uns erwarteten. Den zweiten Auguſt gelangten wir fruͤhe, beim ſanften Scheine des Mondes, in unſer letztes Nachtlager, in ein koͤnigliches Luſthaus, wo wir am folgenden Tage unſern Einzug in die Koͤnigs⸗Stadt vom Reiche Perſien hielten. Es wurden uns Pferde,

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