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weinfaͤſſer hervor, verſpundete ſie, und band ſie zu⸗ ſammen. Darauf machte auch ich mich darau feſt, und gedachte alſo, wenn das Schiff verſunken waͤre, lebendig, oder doch todt, zu den Meinigen wieder an das Geſtade getrieben zu werden. Von dort war alle Huͤlfe abgeſchuitten; einer der Geſandten trieb das tartariſche Schiffsvolk mit der Spitze ſeines Degens in ein Schifflein, daß ſie uns zur Rettung eilen ſoll⸗ ten; allein Wind und Wellen waren jedem Vorhaben entgegen. Endlich geſchah durch die Macht des Him⸗ mels, was Menſchen nicht mehr leiſten konnten. Vom Stuume getrieben, lief unſer Schiff beinahe in gerader Richtung und ſchueller als ein Pfeil fliegt, dem Ge⸗ ſtade naͤher, und ſetzte ſich, nicht ferne vom Strande, auf einer Sandbank feſt. Zu gleicher Zeit legte ſich der Ungeſtuͤmm etwas mehr, und nun eilten die am Ufer mit Freudengeſchrei herbei, ſprangen in das Waſ⸗ ſer und trugen uns auf ihrem Ruͤcken an das Land. Selbſt die Geſandten umarmten uns mit Freuden⸗ thraͤnen.
XYII. Die Gegend wo wir geſtrandet waren, beißt Muͤskuͤr, und iſt ein Theil der Provinz Me⸗ den. Sie erſtreckt ſich an der Kuͤſte des kaſpiſchen Meeres von Derbenr bis Kilan, und faſſet uͤber 200 Doͤrfer in ſich. Sie iſt reich an Weizen, Reiß und Obſt. Das Vieh geht ſelbſt im Winter, der ſehr kurz und nicht heftig iſt, auf die Weide. Die Weinſeoͤcke wachſen wild, ſchlingen ſich an den Baͤumen uͤber 20


