Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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der Rauch hinweg, ſo ſchließen ſie die Oeffnung mit einem Filz, deßgleichen auch die Waͤnde, und lagern ſich dann um die heiße Aſche. Des Sommers haben ſie keine bleibende Wohnſtaͤtte, ſondern ziehen immer der beſſern Weide nach. Sodann ſetzen ſie ihre Huͤt⸗ ten auf einen Karren, den man ſtets bei ihnen ſtehen findet, und wandern mit Weibern, Kindern und Haus⸗ geraͤthen, die ſie auf Kuͤhe, Pferde und Kamele la⸗ den, weiter. Die Ruſſen nennen ſie deßwegen Po⸗ lowzki, Platzjaͤger. Im Winter verſammeln ſie ſich immer wieder rottenweiſe um die Stadt. Dann er⸗ halten ſie auch aus den ruſſiſchen Ruͤſthaͤuſern Waffen, die ſie im Sommer nicht tragen duͤrfen: denn die Kal⸗ mucken ſind ihre beſtaͤndigen Feinde, welche, wenn die Wolga gefroren iſt, aus weiter Ferne kommen, ſie anfallen und pluͤndern. Sie geben keinen Tribut, ſind aber zu Kriegsdienſten verpflichtet, ſo oft ſie der Groß⸗Fuͤrſt verlangt. Dieſen unterziehen ſie ſich wil⸗ lig, in der Hoffnung auf gute Beute, ſind auch ta⸗ pfer und wohl beherzt. In groͤßter Eile verſammeln ſich ſogleich mehrere Tauſende. Im Frieden haben ſie ihre eigenen Richter, muͤſſen aber Geiſel ſtellen, daß ſie ſich nicht wider die ruſſiſche Obergewalt erheben wollen.

Die nagaiſchen, wie auch die erimiſchen Tartaren ſind dicke, unterſetzte Leute, haben ein breites Ange⸗ ſicht, kleine Augen, ſchwarzgelbe Haut und wenige Haare am Barte; den Kopf laſſen ſie glatt ſcheren.

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