Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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war mit rothem Tuche gedeit, und mit gelben, ſei⸗ denen Vorhaͤngen wohl verſchloſſen. Zwanzig aͤhnliche Wagen mit den Hof⸗Damen folgten nach; hundert Strelitzen mit weißen Staͤben gingen zur Seite, und trieben das hinzudringende Volk ab, das ſeinen Mo⸗ en mit Gluͤckwuͤnſchen beſtuͤrmte.

. n 19, November erhielt unſer Geſ ſandte dienz. Das Geſuch unſers Fuͤrſten, eine . haft durch Rußland nach Perſien ſchicken zu därfen, inarie vom Großfuͤrſten aus beſonderer Guade bewilliget. Denn aͤhnliche Geſuche waren bis⸗ her allen, auch den maͤchtigſten Potentaten abgeſchlagen worden. Vor der Abreiſe hatten wir noch eine oͤffent⸗ liche Audienz, wo wir in Schlitten nach dem Schloſſe fuhren: deun es war bereits hoher Schnee gefallen. Der Großfuͤrſt hatte uns dieſelben geſchickt. Sie wa⸗ ren mit rothem t as gefuͤttert, und hinten mit wei⸗ ßen Baͤrenh. belegt, die Pferde mit Fuchsſchwaͤn⸗ zen behaugen; was fuͤr eine beſondere, vornehme Zierde halten eisd. Der Kenndege 9 war ae ber Eichied,

freyndlich. Ais wir n unſere neans zur korumen waren, erſchien ein Schreiber der kaiſerlichen Schatzkammer, und brachte Geſchenke in Zobel⸗Pel⸗ zen. Hundert der ſchoͤnſten waren fuͤr unſern Fuͤrſten, 60 aadere fuͤr die Geſandten, und mehrere der min⸗

der ſchoͤnen fuͤr ſeine Begleitung beſtimmt. Der Ueber⸗ bringer wurde dagegen mit einem ſilbernen Becher⸗