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von der Stadt gelegen. Der Priſtaffe ſchickte ei⸗ nen Boten voraus, unſere Ankunft zu Moskau zu verkuͤndigen.
Nun wurde ein Zug formirt, um in ſchoͤner Ord⸗ nung in der Hauptſtadt Rußlands einzuziehen. Voran ritten die Strelitzen und einige unſerer Leute; dieſen folgten drei Handpferde, der Trompeter, der Marſchall mit der hoͤhern Dienerſchaft, endlich die Geſandten, deren jeder vier Leibſchuͤtzen vor ſich hatte; der Priſt⸗ affe ritt denſelben zur Seite. Jetzt kamen die Pagen, dann mehrere Wagen mit Dienerſchaft, vierzig Laſt⸗ wagen, und den Beſchluß machten drei Jungen. Waͤhrend dieſer Zug ſich vorwaͤrts bewegte, kamen nach und nach zehn reitende Poſten, um anzuzeigen, daß zum Empfange alles bereit ſey. Eine Viertel⸗ Meile vor der Stadt fanden wir vier tauſend wohlge⸗ ruͤſtete Ruſſen zu Pferd, welche uns in guter Ord⸗ nung Spalier machten; um und um erſchienen zwei Priſtaffen mit goldgeſtickten Kleidern und hohen Zobelmuͤtzen. Sie ritten auf ſchoͤnen weißen Pferden, welche ſie, ſtatt des Zaumes, mit einer ſilbernen Kette lenkten. Dieſen folgte der großfuͤrſtliche Stallmeiſter mit 20 weißen Handpferden und einem Troße zu Pferd und zu Fuße.
Die Priſtaffen hielten eine Aurede, welche einer der Geſandten erwiederte. Dieſe und ih re Hofunker, ſetzten ſich nun auf die ſchoͤn gezierten Roſſe, denen zu Fuß die Knechte folgten, mit den abgenommenen


