Viertes Buch. NReiſe in Rußland.
So ſehr nun auch der Vater Barnabas der Ruhe bedurfte, ſo ließ doch ſein Eifer fuͤr die wich⸗ tige Unternehmung nicht zu, lange unthaͤtig zu ſeyn. Er ging von Warſchau nach Danzig, um von da baldmoͤglichſt nach Frankreich zu kommen, mit den Oberen ſeines Ordens weitere Maaßregeln zur Ausfuͤhrung ſeines Vorhabens zu beſorechen, und durchzutreiben, was bis jetzt ſo gluͤcklich begonnen war. Damit er jedoch ſtets auch noͤthige Nachrichten aus Moskau haben koͤnnte, ſo mußte Avril in War⸗ ſchau zuruͤck bleiben, und hier verſuchen, was von hier gewirkt werden konnte. Barnadas ſelbſt ging mit einem hollaͤndiſchen Schiffe indeſſen von Dagn⸗ zig in wenigen Tagen guͤcklich nach Amſterdam, und von da reiſte er mit einer Extrapoſt nach Paris.
Waͤhrend er dort ſeine Augelegenheiten ordnete, kehte Avril nicht muͤſſig zu Warſchau, wo viele Franzeſen waren, die ſchön laͤngſt gerne einen Jeſut⸗ ten aus Frankreich bei ſich geſehen haͤtten. Er uͤber⸗ nahm alſo das Geſchaͤft der Seelſorge und des Pre⸗ digens bei ſeinen Glaubensge offen, und beſorgte die⸗ ſes Amt ſo lange, bis alles zu einer zweiten Reiſe nach Moskau geordnet war.
Mittlerweile ward er auch durch die Korreſpon⸗ denz, welche er mit ſeinem Gefaͤbrten in Frankreich


