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eingeſchlagen. Von Tobol sk zieht man an den Salz⸗ Seen von Irtich und Kam g vorbei nach der Stadt Sinkameh. Von da ſetzt man dann ſeinen Weg fort durch das Land der Kalmuͤken und Mongu⸗ len bis nach Kokutan, welche Stadt nur noch acht bis zehn Tagereiſen von der beruͤhmten chineſiſchen Mauer entfernt iſt. Dieſer Weg hat auch ſeine Schwie⸗ rigkeiten. Es fehlt oft an Waſſer. Die Kalmuͤken
ſind nicht ſelten den Reiſenden furchtbar. Von Ko⸗
kutan kann man durch verſchiedene Thore der großen Mauer in das chineſiſche Reich gelangen.
Der vierte Weg fuͤhrt uͤber Tobolsk, uͤber den Obi, uͤber Szelinga nach der Stadt Szelingnui. Von hier ſteigt man in das Land der Mongulen
hinab, und kommt in acht Wochen an den Ort, wo
der Taiſo oder der Kan Kutuſta⸗Lama reſidirt, und die Reiſenden bis nach China begleiten laͤßt. Dieſen Weg nahmen die ruffiſchen Kaufleute, als die Moskoviten mit den Chineſen am Fluße Damur Krieg fuͤhrten. Er iſt der ſicherſte und bequemſte von allen. Man darf ſich nur an einigen Orten mit Waſ⸗ ſer und Holz verſorgen. Vor Naͤubern hat man ſich nicht ſehr zu fuͤrchten; denn ihre Zahl iſt hier nicht bedeutend, auch ſind ſie nicht ſo grauſam, wie an an⸗ dern Orten..
Der fuͤnfte Weg iſt jener, welchen der moskoviti⸗ ſche Geſandte Spartarius nach China waͤhlte. Er fuͤhrt durch Sibirien nach Nerezinski an


