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chern liegen zu beiden Seiten an dem Fußpfade; nur eine Moſchee iſt mit Ziegein gedeckt, welches in die⸗ ſer Gegend ſehr ungewoͤhnlich iſt.
Der Boden erzeugt die beſten Fruͤchte Europas, vorzuͤglich große Oliven und Getreide aller Art. Die Luft iſt ſehr rein. 3
In beiden Theilen der Stadt ſind bei 4000 Haͤu⸗ ſer; von denen 120 juͤdiſche Araber, die uͤbrigen aber, die in 2 Partheien getheilten Mahomedaner bewohnen. Denn ein Theil derſelben ſind Eingeborne; ihre Ah⸗ nen haben die Sonne angebetet; auch ſie ſcheinen die⸗ ſes noch im Verborgenen zu thun; der andere ſind An⸗ koͤmmlinge. Beide beherrſcht der arabiſche Koͤnig Amir Hamed Aburira, welcher, obwohl er der maͤchtigſte in ganz Axabiſtan iſt, dem tuͤrkiſchen Kaiſer Tribut bezahlt.
Man ſammelt hier viele Datteln, das Getreide iſt wohlfeil; außer einem Markte gibt es hier keinen oͤf⸗ fentlichen Platz. Die Stadt hat 30 ziemlich große Barguen, auf welchen man Fluß auf⸗ und abwaͤrts fahren kann.
Die Einwohner haben eine weiße, glaͤnzende Farbe, und tragen gewoͤhnlich Kleider aus Schaaffellen bis an die Haͤnde, und kehren ſie nach dem Wetter um. Die Karawanen aus Tripolis, Aleppo und Da⸗ mask reiſen hier durch, obwohl es auch anders Wege gibt.


