Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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liche der Karawanen, welche auf einem laͤngeren Wege nordwaͤrts reiſen. Doch unſer Weg wird wegen ſeiner groͤßern Sicherheit haͤufig beſucht.

Die Stadt Ana(im Arabiſchen bedeutet Ana ſoviel als Strafe) liegt am Uſer des Euphrat. Sie wird fuͤr ſehr alt gehalten, weil ihrer ſchon die h. Schrift erdaͤhnt, wo Ava fuͤr Ana ſteht. Sie liegt an beiden Ufern des Fluſſes, oder eine Elle von demſelben zwiſchen N. W. und Oſt auf einer kleinen Inſel(deren mehre hier bewohnt werden), welche eine Meile im Umfange hat. Sie iſt rings mit einer Mauer umgeben, welche durch die Zeit viel Schaden gelitten hat. An ihrer noͤrdlichen Spitze hat ſie ein Schloß mit einer Beſatzung von 100 Tuͤrken, und ei⸗ niges Geſchuͤtz. Außerhalb derſelben ſieht man mehre Haͤuſer, Palmen und Gaͤrten und einen Markt. Als ſie noch wie Bagdad, im Beſitze der Perſer war, hatte ſie ein oͤffentliches Bad.

Der Fluß ergießt ſich hier zwiſchen rauhe und hohe Berge, zu deren beiden Seiten eine Ebene liegt, welche in Meſopotamien 20o Fuß breit, in am aber von 200 bis 50o ſteigt.

Die Stadt hat nur 2 Fußpfade, naͤmlich an jedem Ufer einen; der in Meſopotamien gelegene Theil, wenig und beinahe nur von Handwerkern bewohnt, hat in der Laͤnge 2000 Schritte; der andere, und zwar der vorzuͤglichſte Theil der Stadt in am iſt 2 Mei⸗ len lang. Die viereckigen Haͤuſer mit platten Daͤ⸗