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mit Aufgang der Sonne erblickten wir in der Ferne Moſcheen,(welche ſie Aleoranes nennen) von je⸗ nem Theile Bagdad's, welcher in Mefopota⸗ mien liegt. Dieſen Theil betraten wir eine Stunde nach Mittags, und um 3 Uhr ſetzten wir uͤber den Fluß zum andern Theil von Bagdad. Die ſehr be⸗ ruͤhmte Stadt Bagdad liegt am Ufer des Tigris, welchen die Einwohner Digilah oder Diguylah nennen; er theilt die Stadt zwiſchen Nord und Suͤd, und wird im Sommer faſt 230 Fuß breit. Ueber ihn fuͤhrt eine Bruͤcke auf s Fahrzeugen, welche 4 Schuhe immer von einander abgeſondert, und zu beiden Sei⸗ ten mit eiſernen Ketten an die Haͤuſer befeſtigt ſind. Nachts und an Freitagen wird ſte abgeloͤſt, und ein⸗ zelne Theile an die Ufer gezogen; das Waſſer des Ti⸗ gris iſt reiner und heller, als jenes des Euphrat, und hat ſehr gue Fiſche. Zu dem Cheile der Stadt, welcher vom Fluſſe gegen Weſt liegt, fuͤhrt ein Erd⸗ wall mit 2 feſten Bruͤcken. Der Wall wurde 1601 von Azen Baſſa, welcher eine Herberge, einen Markt, und eine Huͤtte(Kaffeehaus?) Koah, und eine ſehr ſchoͤne Moſchee auf der linken Seite des Eingangs aus weißen Steinen, erbaute, welche ron Moſal, dem angeblich alten Ninive, gebracht werden, aufgefuͤhrt. In dieſem Theile der Stadt zaͤhlt man 3 00 Haͤuſer, unter den oͤffentlichen Gebaͤu⸗ den behauptet den erſten Platz die Huͤtte Koah. Koah iſt ein Getraͤnk aus kleinen Bohnen, welche


