Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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Waſſers. Dieſen Tag ſahen wir an den Ufern des Suphrat, welche 2 Tagreiſen entfernt ſind, einen ſehr dicken Rauch aufſteigen, welcher nach der Auſſage der Einwohner dadurch eutſteht, daß die Araber Rohre verbrennen, um mit der Aſche ihre Felder fruchtbarer zu machen. Auf unſerer Reiſe begegneten wir vie⸗ len Haſen⸗ und Wald⸗Ratten; die Wald⸗Ratte an Groͤße der unſrigen gleich, mit einem Panther aͤhnli⸗ chen Felle, hat die Ohren, Fuͤße und den Schweif des Ratten; Kopf und Augen wie ein Kaninchen, und Beine wie eine Gemſe; ſie bewegen ſich ſpringend, und untergraben die Erde.

Von da machten wir 3 Meilen uͤber mehr hohen, als ebenen Boden, und ruhten in trocknem, mit Schlangen angefuͤlltem Thale. Am gten reißten wir in der Fruͤhe uͤber ſandige Gegenden, und legten 6 1 Meilen zuruͤck, bis zu einem ummauerten und s Klafter hohen Brunnen, deſſen klares Waſſer ſehr uͤblen Geruch verbreitete wegen des Aufenthaltes der Schlangen in demſeiben, die Araber nennen dieſen Platz Ithe Un, oder Ithyuna, oder Ahen, d. i. Quellen. Abends erreichten wir eine große, ſal⸗ zige und waſſerarme Ebene; den ganzen Tag reiſten wir gegen Weſt; am 40ten wendeten wir uns W. S. W., und kamen nach 3 Meilen zu hohen, ſandigen Bergen. Die Reiſe iſt wegen der Rauheit der Berge und wegen des Waſſermangels ſo beſchwerlich, daß einige Kamele und Eſel umkamen, und die Wenſchen

22tes B. Perſien. I, 3. 7