328
uͤberſchwemmt dieſe Orte. Ein enger Erdpfad fuͤhrt noch 4 Meilen gegen Suͤd nach Drahemyam, wo man die Druͤmmer des alten Baſora ſieht, welche von der vorigen Groͤße dieſer Stadt zeugen.
Am ten kamen wir gegen W. N. W. uͤber ſehr ebene, wuͤſte Gegenden, und ließen zur Linken nach einem Zwiſchenraume von 8— 7 Meilen den ziemlich hohen, und 2 Meilen langen Berg, Gibel Sinam bei den Arabern genannt, liegen. Zwei Meilen wei⸗ ter ruhten wir bei Brunnen mit klarem Waſſer; die Araber bedienen ſich deſſelben mit Kamelmilch als Arzneimittel, und nennen dieſen Ort Braggeya oder Cobroſya. Hier ſtießen wir auf einen Hau⸗ fen Beduinen. Die Araber ſind arm, ſchweifen nach Art der Seythen umher, und leben von der Jagd..
Gegen Abend kamen wir nach 2 Meilen zu einer unfruchtbaren und waſſerarmen Gegend, welche die Araber mit dem gemeinen Namen Choa bedeh be⸗ legen. Am Iten legten wir auf derſelben Ebene un⸗ ter der groͤßten Hitze der Sonne uͤber 6 Metlen zuruͤck, und kamen am Ort Reamelah, wo 3 Brunnen un⸗ reinen, ſchlammigen und ſalzigen Waſſers ſind.
Am sten wendeten wir uns gegen Wet, und uͤber⸗ nachteten nach Zuruͤcklegung von 1 Meilen uͤber ſehr duͤrre und ſandige Orte, auf einer Ebene, welche gleichfalls Choabedeh heißt; in ihrer Mitte ſtehen
8 Huͤtten der Beduinen mit einigen Brunnen ſtinkenden
M


