Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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Vergnuͤgen, und verſprach ihm mehr, als er ver⸗ langte, daß er ein gutes Haus und einen ſchoͤnen Garten nebſt zweihundert Asvern den Tag, und zwei maͤnnliche oder weibliche Bedienten, wie er es wuͤnſche, zu ſeiner Aufwartung haben ſollte; auch daß er fuͤr ſein Geld gute Bekoͤſtigung und Wein haben koͤnne, weil er, wie der Paſcha ſagte, ihn zufrieden ſtellen wolle.

So froh Sir Thomas uͤber dieſes Erbieten auch war, ſo hatte er doch bald Veranlaſſung es zu be⸗ reuen. Denn am naͤchſten Tage ſchrieb ihm der eng⸗ liſche Geſandte, daß ihm ſeine Verirrungen, ſo wie ſeine Gefangenſchaft leid ſeien, daß er ſich aber in ein Labyrinth verwickele, aus dem er ſich ohne Bezahlung des Geldes nicht wuͤrde heraus winden koͤnnen. Er riethe ihm daher, ſein Verſprechen zuruͤck zu nehmen, und das Erbieten des Paſchas keineswegs anzunehmen. Denn wenn er es thaͤte, ſei er entweder an ſein Wort gebunden, oder der Tuͤrke habe uͤber ſein Leben zu verfuͤgen. Um ihn zugleich zu troͤſten, bemerkte er ihm, daß er binnen zehen Tagen ſeine Befreiung er⸗ wirken, und Buͤrgſchaft fuͤr ihn leiſten wolle, damit er nach Hauſe gehen koͤnne. Sir Thomas, welcher in das Verſprechen des Geſandten ſein Vertrauen ſetzte, ſchlug hierauf des Paſchas Erbieten aus, und wurde wieder in ſein altes Gefaͤngniß zuruͤck gebracht, in dem er noch lange in großem Jammer und Elend

ſchmachtete. 1