240
daß ihre Hoffnungen und Erwartungen, die ſie von ihm gehegt haͤtten, getaͤuſcht worden waͤren; daß er in ſeinen Unternehmungen unvorſichtig, und in ſeinen Erfolgen ungluͤcklich ſei; daß ſie mit ſeinem Unterneh⸗ men durchaus nicht uͤbereinſtimmten, und nichts da⸗ von hoͤren wollten, indem keine Moͤglichkeit vorhan⸗ den ſei, daß etwas Gutes daraus entſtehe, und ſie be⸗ ſtaͤndige und ſichere Gefahr liefen. Sie beſtanden end⸗ lich darauf, daß ſie wieder in die See ſtechen, und ſich von ihrem Vorhaben nicht laͤnger abhalten laſſen wollten, alle Gelegenheiten zu ergreifen, die ſich ih⸗ nen darboͤten, um ſich zu bereichern, und ihre Wuͤnſche, es gehe wie es wolle, durch alle Mittel zu befrie⸗ digen.— 4
Sir Thomas uͤber die grobe und veraͤchtliche Behandlung ſeiner Leute auf ſeinem eigenen Schiffe außer Faſſung geſetzt, nahm zuerſt ſeine Zuflucht zu Drohungen, wie ſie ſeinem Range als Kommandant zukamen. Allein da die Empoͤrung allgemein war, und er, ihr General, allein gelaſſen wurde; ſo ſchuͤrte er nur das Feuer ſeiner rebelliſchen Schiffsmannſchaft. Er ward genoͤthiget, ſein Anſehen, als Befehlshaber bei Seite zu ſetzen, und wie eine Privatperſon in milden Ausdruͤcken und mit ſanften Worten, die ſei⸗ ner hohen Seele ſo wenig entſprachen, ſie zu bitten, daß ſie ihn nicht ſo verlaſſen moͤchten, da ſie ihn doch zuvor ihren Kapitaͤn und General genannt, und ver⸗ ſprochen haͤtten, ihm im Gluͤcke und Ungluͤcke beizu⸗


