Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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beſſeren Begraͤbniß⸗Platzes vor der Thuͤr ſeines eige⸗ nen Hauſes zu Casbin, wo er ſtarb, begraben wurde.

Er war der Bruder zweier wuͤrdiger Edelleute des Sir Anton und Sir Thomas Sherley, nicht uͤber ſein großes Stufenjahr hinaus, und hatte einen offenen, edelmuͤthigen, aber unbeſtaͤndigen Charakter. Er war der groͤßte Reiſende ſeiner Zeit, und hatte ſich der Gunſt vieler großer Fuͤrſten in reichem Maaße zu erfreuen.

Von dem Papſte war er mit der Gewalt beklei⸗

det, Indier zu legitimiren; und von dem Kaiſer er⸗

hielt er den Ehrentitel eines Reichs⸗Pfalzgrafen. Seine Beharrlichkeit war groͤßer als fein Verſtand. Auch war er nicht ſehr mit den Muſen befreundet. Was ihm aber an Philoſophie abging, erſetzte er durch ſeine Sprachen⸗Kenntniſſe. Er hatte dem Perſer bei dreißig Jahren gedient, und ſich um einen beſſern Dank verdient gemacht, als er in dem Augenblicke erhielt, wo er denſelben am meiſten erwartete.

VIII. Haupt ſt u ck. Schickſal der Frau Thereſe Sherley.

So wenig es auch hierher zu gehoͤren ſcheint, ſo kann ich doch, ohne ungerecht zu ſeyn, ſie nicht mit