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Waͤhrend ihres Verweilens hier waren ſie traurig und niedergeſchlagen, und ich konnte an ihnen mer⸗ ken, daß ſie mehr anderen zu Gefallen, als zu ihrem eigenen Vergnuͤgen hier waren. Der uͤbrige Theil der Halle war mit Sultanen, großen Kaufleuten und Cu⸗ zel⸗Paſchg's angefuͤllt. Das Banket war ſehr koͤſtlich; getrocknete, uͤberzuckerte Fruͤchte, als Datteln, Birnen, Piſtazien, Mandeln, Quitten, Aprikoſen, Myrobala⸗ nen, hunderterlei andere Fruͤchte und Gewuͤrze wur⸗ den dabei in Menge aufgetragen. Die Ganymede oder jungen Knaben, welche ſehr wolluͤſtig angezogen wa⸗ ren, ſchenkten den Liebhabern Wein ein.
Am Ende des Bankets erhob das Volk von Außen ein großes Geſchrei, und rief Nough Ally Whod⸗ daw Bashat, welches ſo viel heißt, als: Gott ſei Dank. Der Herzog trat alsdann ſelbſt in Beglei⸗ tung von dreißig Sklaven, welche ſcharlachfarbene ge⸗ ſteppte ſeidene Roͤcke und Turbane trugen, ein. Je⸗ der Turban war mit einer Kette von Rubinen, Tuͤr⸗ kiſen, Smaragden und dergleichen vom ſchoͤnſten Glanze und großem Werthe umwunden. Der Herzog ſelbſt hatte einen mit Silber geſtickten Rock, und hier⸗ uͤber ein Oberkleid von großer Laͤnge, das ſo dicht mit ſchimmernden orientaliſchen Steinen beſetzt war, daß man die Grundfarbe kaum erkennen konnte. Es war von unſchaͤtzbarem Werthe, und ſein Turban und ſeine Sandalen eben ſo praͤchtig. Daß er nicht fruͤher kam, bis das Banket beendigt war, ſchmerzte unſern Ge⸗
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