Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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nen andern Tag zu verlegen, damit Seine Majeſaͤt uͤber die vorgefallenen Unannehmlichkeiten und Unord⸗ nungen naͤhere Erkundigungen einziehen koͤnnten.

Der groͤßte Tadel dieſes Vorfalls wurde auf den Sir Robert Sherley geſchoben, weil es ihm an Entſchloſſenheit gefehlt habe, die ihm angethaus Beſchimpfung mit Schlaͤgen, oder mindeſtens mit Wor⸗ ten zu erwiedern, wodurch er wenigſtens die Wirklich⸗ keit ſeiner Eigenſchaft als Geſandter beſtaͤtigt, und den Kaufleuten durch ſeine Schwaͤche und Mangel an Muth keine Veranlaſſung gegeben haben wuͤrde, ſeine Sendung, wie ſie zuverſichtlich thaten, in Abrede zu ſtellen, und ſeinen eigenen Freunden Gelegenheit dar⸗ geboten deren Wahrhaftigkeit zu bezweifeln.

Endlich jedoch, als er Seiner Majeſtaͤt ſchrieb, und bat, ihn mit den beiden Briefen an ſeinen Hals gebunden nach Perſien zu ſchicken, um zu pruͤfen, ob ſie wahr oder falſch ſeien, fing man an zu glau⸗ ben, daß ihm Unrecht geſchehen ſei. Der Koͤnig gab den Kaufleuten ernſtlich auf, und befahl ihnen bei ſeiner Ungnade, ihn auf ihrer Flotte, die damals nach Oſt⸗Indien zu ſegeln in Bereitſchaft lag, mitzu⸗ nehmen, und in Perſien an das Land zu ſetzen, um ſich dort auszuweiſen. Ungerne willigten ſie ein, und drangen auf die Audienz des andern Gefandten, welche ihm nach acht oder zehen Tagen anberaumt, unter dem 6. Maͤrz gegeben und wozu er durch den Grafen von Warwick abgeholt wurde.