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ſich bewaffnet, und zum Gefecht fertig gemacht hatte, nahm er eine Streitaxt, machte ſelbſt einen ſo furcht⸗ baren Angriff, und trieb die beſtuͤrzten Feinde ſo zu⸗ ruͤck, daß ſeine Soldaten ſeinen Muth nachahmend, alle Feinde niedermetzelten, und nur einige dreißig der Haupt⸗Anfuͤhrer am Leben ließen. Dieſe fuͤhrte er, nachdem er ſie gefangen genommen hatte, im Triumph zum Koͤnige, und ſchickte gleich dem Tuͤrken
einen Botſchafter mit einem Briefe des Inhalts; daß
er uͤber das Leben dieſer dreißig gebieten koͤnne, und ſie ohne Gefahr und Loͤſegeld ſicher ausgeliefert haben ſollte, wenn er einen, den er gefangen halte, los⸗ laſſe. Er meinte naͤmlich den Sir Thomas, ſeinen Bruder, der damals von ihnen gefangen gehalten wurde. Allein der Neid, der an der Spitze des tuͤr⸗ kiſchen Schwertes haͤngt, fachte ſie ſo zur Rache an, daß ſie ſein Anerbieten nicht annahmen, und ihm ſa— gen ließen, daß er mit den Gefangenen machen koͤnne, was er wolle. Nebſtdem ihm auch trotzige Worte zu⸗ ſchickten, und ihm droheten, daß die Sonne nicht zweimal uͤber ihn aufgehen ſollte, daß ſie ihn nicht mit Schrecken aufwecken, und ihn mit ſeiner ganzen Sippſchaft in Staunen und Beſtuͤrzung ſetzen wuͤrden.
Es haͤtte Sir Robert Sherley wohl ab⸗ ſchrecken koͤnnen, ſo ploͤtzlich wieder zu den Waffen gerufen zu werden, da er wohl wußte, daß ſeine Leute ſchwach, muͤde, und von dem letzten ſiegreichen Ge⸗ fecht abgemattet waren, und in Betracht der gerin⸗


