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Allein Sir Anton brachte den Koͤnig von die⸗ ſem Vorhaben ab, und uͤberredete ihn zu einer Sen⸗ dung an alle Fuͤrſten der Chriſtenheit. Da er uͤber⸗ zeugt ſei, daß der Koͤnigin wohl gefallen wuͤrde, wenn er mit ihnen allen ein Buͤndniß einginge; welche Ge⸗ ſandtſchaft er uͤber ſich nehmen wolle, und wenn er den Krieg gegen die Tuͤrken von ſeiner Seite unter⸗ hielte, ſo wolle er bei den ehriſtlichen Fuͤrſten zu be⸗ wirken ſuchen, daß ſie den Krieg auch auf ihrer Seite fortſetzten, um die Tuͤrken hierdurch zu uͤberwaͤltigen. Der Koͤnig freute ſich hieruͤber außerordentlich, dankte dem Sir Anton fuͤr ſeinen guten Plan, ſchickte den tuͤrkiſchen Geſandten, welcher gekommen war, das Buͤndniß zwiſchen dem Großſultan und dem Koͤnig
von Perſien zu erneuern, ſogleich fort, und befahl
ihm, ſeinem Herrn zu ſagen, daß er nicht eher ruhen
wolle, als bis er gegen ihn im Felde ſtehe. Die Per⸗ ſer freuten ſich uͤber dieſe Antwort des Koͤnigs ſehr: denn es ging eine alte Sage in Perſien, daß ein Chriſt
aus weiter Fremde in ihr Land kommen wuͤrde, durch
deſſen Rathſchlaͤge ſie den Tuͤrken alles wieder abneh⸗ men wuͤrden, was die Perſer in fruͤheren Zeiten ver⸗ loren hatten. Nachdem jedoch dieſes alles verabredet war, that es dem Koͤnig ſehr leid, ſich von dem Sir Anton zu trennen, und erbot ſich, ihn zum General⸗ Lieutenant aller ſeiner Truppen gegen die Tuͤrken zu ernennen, welches Erbieten dem Sir Anton zwar hoͤchlich geſiel, der aber in Betracht des groͤßeren Ru⸗


