139 ſere Reiſe weiter fort, indem wir uns unterwegs mit Jagen und Hetzen beluſtigten, waͤhrend wir in drei Tagen bis auf drei Meilen von Ispahan kamen, wo wir die Nacht liegen blieben, ſowohl der Koͤnig, wie ſein ganzer Hofſtaat. Am naͤchſten Morgen gegen neun Uhr, machten wir uns fertig, den Koͤnig zu begleiten, und nachdem wir nur eine Viertelsmeile geritten wa⸗ ren, ſahen wir in einem Thale die koͤniglichen Trup⸗ pen aufgeſtellt, dreißigtauſend Mann ſtark, welche des Koͤnigs Ankunft erwarteten. Sobald ſie ſolche ver⸗ nahmen, fingen ſie einen Laͤrm mittels ihrer Trom⸗ meln und Trompeten an, als ob Himmel und Erde mit einander im Streite laͤgen. Auch von dieſen wur⸗ den Menſchenkoͤpfe auf Piken getragen, und nachdem der Koͤnig ſie angeredet hatte, bildeten ſie einen Halb⸗ mond, und folgten dem koͤniglichen Zuge. Als wir zwei Meilen vor die Stadt kamen, kamen ihm gegen zehntauſend Buͤrgen in praͤchtiger Kleidung entgegen. Sie belegten den Weg, auf welchem der Koͤnig ritt mit Taffet und Atlaß, wofuͤr ſich der Koͤnig, als er es ſah, ſehr bedaukte, was den Buͤrgern ungemein ge⸗ ſiel. Der Koͤuig nahm hierauf Sir Anton Sher⸗ ley bei der Hand, und bat ihn, auf ſeinem Pferde zu reiten, was derſelbe durchaus nicht thun wollte, und als der Koͤnig dieſes ſah, ließ er ſeine Garden zu ſich kommen, und uͤberließ ihnen alles Seidenzeug, das ſie unter einander vertheilten. Hier wurde ein Stillſtand gemacht, und der Koͤnig befahl ſeinem Ge⸗
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