Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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99 brauch behielt, und dem Sir Anton Sherley nicht einen Pfennig dafuͤr verguͤtete; ſondern ihn zu ſich rufen ließ. Als Sir Anton vor ihm erſchien, er⸗ wartete der Paſcha, daß er ihm große Ehren erweiſen follte; allein Sir Anton, der wie immer, einen hohen Geiſt hatte, wollte ſich ihm durchaus nicht unterthaͤnig bezeigen. Denn als er mit einem ſtattlichen Gefolge zu ihm kam, trat er keck in das Zimmer, und buͤckte ſich nicht einmal, ſondern ſetzte ſich ungeheißen zu ihm nieder. Der Vieekoͤnig ſah ihn hierauf ſehr ergrimmt an, und ſagte ihm, daß er ihn in Ketten nach Kon⸗ ſtantinopel an den Großſultan ſchicken wolle, daß ſeiner ganzen Begleitung die Koͤpfe abgeſchlagen, und ſolche auf den Thoren von Babylon aufgeſteckt wer⸗ den ſollten. Sir Anton erwiederte hierauf, daß, was ſein eigenes Leben anbelange, er keinen Werth darauf lege, ſondern er beruͤckſichtige blos ſein Gefolge, und wolle ſelbſt alle Qualen erdulden, wenn nur die Sei⸗ nigen ungehindert ihrer Wege ziehen koͤnnten, worauf er ihn dießmal in ſeine Wohnung entließ.

Hier befand ſich ein Armenier, ein geborner Chriſt. in dem Gefolge des Paſchas, der ihn ſehr lieb hatte. Sein Name war Margevelo. Dieſer Chaiſt ver⸗ wendete ſich ſehr fuͤr Sir Anton, und erlangte am Ende fuͤr ihn die Erlaubniß, ruhig abreiſen zu duͤrfen, konnte ihm aber ſeine Waaren nicht wieder verſchaffen; ſsndern ſuchte dem Sir Anton Sherley zu 80⸗