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oder ſechs Tagen nicht ohne einige Schwierigkeiten in einem Boote auf dem beruͤhmten Fluſſe Suphrat ein, und wurden von eilf anderen tuͤrkiſchen Booten begleitet, welche mit Kaufmanns⸗Guͤtern nach Baby⸗ lon fuhren. Nachdem wir zwei Tage dem Fluß hinab geſegelt waren, kamen wir an einen Platz, wo ein
großer Haufen Steine aufgeſchichtet war, und die Ju⸗
den, welche ſich in unſerer Geſellſchaft befanden, er⸗ zaͤhlten uns, daß dieſes der Ort ſei an welchem Ab⸗ raham ſeine Zelte aufgeſchlagen habe, und bezeigten ihm ihre Ehrfurcht. Wir ſahen gewoͤhnlich jeden Mor⸗ gen große Loͤwen an das Ufer des Fluſſes kommen, und die wilden Araber verfolgten uns faſt den ganzen Tag laͤngs der⸗Anhoͤhen des Ufers, bisweilen zu hun⸗ derten und oͤfters zu zweihunderten mit Schleudern, aus welchen ſie Steine nach uns warfen; die uns aber ruͤckſtchtlich unſerer Schießgewehre wenig ſchadeten, obgleich ſie uns einigermaßen beſchwerlich fielen.
So den Strom hinab fahrend, kamen wir nach ei⸗ ner⸗Stadt, Auna genannt, welche von den Tuͤrken regiert, aber von vielen Arabern, bewohnt wurde, und ohngefaͤhr zwei Meilen von der Stadt an dem Ufer des Stromes, hatte der Koͤnig von Arabien ſeine Zelte aufgeſchlagen. Denn wie erzaͤhlt wurde, hatte er ein Geluͤbde gethan, nie ein Haus zu betre⸗ ten, bis er alle Tuͤrken aus ſeinem Lande gejagt habe. Alle Boote hatten den Befehl, eine Salve zu geben, ſo oft wir an einem bedeutenden Orte vorbei kaͤmen,


