Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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1. 89 welchen ein kleines Haus gebaut iſt, das zwei Ab⸗ theilungen, eine fuͤr die Maͤnner und die andere fuͤr die Frauen hat. Hier pflegen ſis, ehe ſie nach der Moſchee gehen, um ihr Gebet zu verrichten, ſowohl Maͤnner als Weiber, den Wirbel des Kopfs, die Haͤnde und Arme bis an den Ellenbogen, ihre Fuͤße und Schaamtheile zu waſchen. Sie haben die Geſetze Mahomets auf große Pergament⸗Rollen geſchrie⸗ ben, welche ihre Prieſter zwei und dreimal die Woche durch die Straßen tragen. Vor ihnen her traͤgt einer

ein Becken, in welches das Volk Geld wirft, das, wie

ſie ſagen, zur Unterhaltung ihrer Moſcheen und zur Anſchaffung des Oels fuͤr ihre Ampeln verwendet wird. Ihr Feiertag, den ſie in fruͤheren Zeiten verloren hatten, faͤllt auf den Freitag. Da ſie ihn wieder er⸗ hielten; ſo pflegen ſie am Donnerſtag Abends die Thuͤrme ihrer Moſcheen mit Lampen zu behaͤngen, um das Volk an ſeinen Sabbath zu erinnern, damit ſie ihn nicht wieder verloͤren. Sie haben eine gewiſſe Art von Getraͤnk, welches ſie Kaffee nennen. Es wird aus einem italieniſchen Saamen bereitet, und ſehr heiß getrunken; es iſt weder ſchmackhaft, noch wohlriechend; allein ſehr geſund. So wie wir in England in die Schenke gehen, um die Zeit in freund⸗ ſchaftlicher Geſellſchaft hinzubringen, ſo haben ſie ſehr ſchoͤne Haͤuſer, worin dieſer Kaffee ausgeſchenkt wird, taͤglich begeben ſich die Vornehmeren in dieſe Haͤuſer, deren Eigenthuͤmer junge Knaben unterhalten; in